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Kirchveischede – natürlich …und sicher!

 

 

Unser Logo mit dem Slogan „Kirchveischede – natürlich“ hat sich ja zwischenzeitlich etabliert. Daneben arbeitet der HeiVV daran, unser Dorf nicht nur schöner, sondern auch sicherer werden zu lassen. Eine Kampagne des HeiVV wurde zuletzt sogar von WDR und Westfalenpost mit kurzen Beiträgen unterstützt.

 

„Sicher? Hier auf dem Land sind wird schon sicher!“

 

Natürlich weisen wir hier im idyllischen Sauerland andere Verbrechensraten wie so manche deutsche Großstadt auf – aber es gibt noch genügend Gefahren, die uns im alltäglichen Leben begegnen…

 

1) Sicher durch die Dunkelheit

„Nachts sind alle Katzen grau!“

Allerdings nicht nur die – auch Fußgänger und Radfahrer erscheinen in der dunklen Jahreszeit häufig aus dem Nichts. Aufgeschreckt durch den Unfall einer Schülerin in Olpe, die an einem Zebrastreifen gleich von zwei Autos angefahren wurde, entstand bereits im letzten Jahr die Idee, Kirchveischede(r) für Herbst und Winter zu rüsten.

 

Bedingt durch fehlende Bürgersteige in den Nebenstraßen und durch die bevorzugten gedeckten, dunklen Farben der Wintermode sind auch bei uns Fußgänger und Radfahrer nicht sicher – dabei geht es allerdings nicht nur um die schutzbedürftigen Kleinen auf dem Weg in Kindergarten und Schule!

 

„Nur wie?“

Ja – wie? Diese Frage hat uns auch beschäftigt… Wir könnne ja nicht jedem eine Rundum-Leuchte aufsetzen. Eine Rundum-Leuchte wohl nicht… aber eine Warnweste!

 

Dieter Assmann von DIAS-Werbung unterstützte schließlich unsere Idee, indem er kostenlos 50 gelbe Warnjacken zur Verfügung stellte. Die Sparkasse spendete zusätzlich 100 reflektierende „Klackbänder“, die man eigentlich in jeder Jackentasche verstauen und damit immer zur Hand haben kann.

 

Foto: Nicole Voss

 

„Aber!“

Warnwesten und Klackbänder sind verteilt – aber wer derzeit in der Dunkelheit mit dem Auto durch Kirchveischede fährt, der sieht’s noch lange nicht überall Leuchten…

 

Die Hilfsmittel, ausgeteilt zum eigenen Schutz und auch zum Schutz der Autofahrer, wo sind sie hin? Verstaut in Schränken und Kommoden helfen sie niemandem, in der Dunkelheit auf sich aufmerksam zu machen und Autofahrer erleben weiterhin die Schrecksekunden, wenn jemand auf einmal vor ihrem Auto auftaucht.

 

„Vorbild sein!“

Von wem sollen die Kleinen lernen, dass ein Klackband den Schulweg sicherer macht, wenn Mama und Papa für den gleichen Weg keine reflektierenden anziehen? Die Großen reden sich schnell damit raus, dass sie in der Dunkelheit schon auf den Fahrzeugverkehr achten – aber warum nicht schon im Vorfeld auch schon den Autofahrer auf sich aufmerksam machen?

 

 

Foto: Nicole Voss

 

„Mir fehlt was…“

Schön wäre es, wenn sich das Tragen reflektierender Kleidung oder Hilfsmittel einfach automatisieren und damit selbstverständlich würde.

 

„Uncool! Wie sieht das denn aus?“

Glaubt es ruhig: Im Rettungswagen am Tropf liegen sieht bestimmt nicht cooler aus!

 
 

2) Sicher Handeln im Ernstfall

 

„Da hängt er und sagt nix!“

Im Biergarten des Suerlänner Ecks hängt seit etwa Mitte des Jahres ein Defilibrator – kurz Defi – und sagt nix… Gott-sei-Dank! Denn eine Wortmeldung von ihm würde bedeuten, dass es um einen Einsatz um Leben und Tod geht. Ja – unser Defi spricht im Notfall mit einem und gibt deutliche Anweisungen. Doch kann ich im Ernstfall und bei wachsender Panik diese Anweisungen tatsächlich befolgen? Ein Erste-Hilfe-Kurs gibt die dazu notwendige Sicherheit…

 

„Erste Hilfe… Ich kenne erste Hilfe!“

Natürlich hat (fast) jeder Erwachsene bereits erste Hilfe-Kurse besucht – aber haben alle ihr im Rahmen der Führerscheinvorbereitung erworbenes Wissen auch regelmäßig aufgefrischt? 30 Teilnehmer eines – extra auf den Einsatz des Defilibrator abgestimmten – DRK-Kurses waren froh, eine Auffrischung ihrer Kenntnisse bekommen zu haben.

 

„Und wenn ich was falsch mache?“

Ein erste-Hilfe-Kurs gibt Sicherheit und nimmt einen Teil der Angst, im Ernstfall tatsächlich eingreifen zu müssen. Ein Defi, wie das unsere Modell, prüft im Notfall und bei richtigem Einsatz, ob die Anwendung wirklich erfolgen kann und darf.

 

„Jetzt will ich auch!“

Der HeiVV möchte im kommenden Jahr eneut Kurse anbieten. Termine/Planungen erfährt man zeitnah aus dem Internet.

 

„Einer reicht!“

Man sollte weder aus Bequemlichkeit, noch aus Scheu sich damit entschuldigen, dass doch jemand aus der Familie oder aus’m Haus informiert ist. Was, wenn es denjenigen selbst trifft? Er kann im Ernstfall leider keine Anweisungen geben – dann ist jeder auf sich selbst gestellt. Und auch die Einstellung „in unserem Alter“ ist unter Umständen (im wahrsten Sinne des Wortes) lebensgefährlich, denn treffen kann es leider jeden – vom Kind bis zum Greis – wie der ein oder andere von uns bereits schmerzlich feststellen musste. Innerhalb von Sekunden kann sich das ganze Leben verändern – mit Einsatz eines Defi steht man in einer solchen Situation nicht ganz hilflos da…

 
   
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